Rallye um die besten Ausbildungsplätze

Lernten viel Neues bei der Betriebs­ral­lye: Lea (v.l.), Amely, Elena und Kimberly.

Lea, Amely, Elena und Kimberly wissen schon ziemlich genau, wie ihre beruf­li­che Zukunft ausse­hen soll. Bauzeich­ne­rin, Archi­tek­tin, Malerin und Sozial­ar­bei­te­rin wollen die Schüle­rin­nen der Oberschule Edewecht werden.

Jetzt haben sie beruf­li­che Alter­na­ti­ven kennen­ge­lernt. Denn am Diens­tag konnten rund 270 Schüle­rin­nen und Schüler der Oberschu­len Edewecht und Fried­richs­fehn, der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht und des Gymna­si­ums Bad Zwischenahn/​Edewecht einen beson­de­ren Schul­tag verbrin­gen. Sie nahmen an einer Betriebs­ral­lye teil, die von der Arbeits­gruppe Wirtschaft-Ausbil­dung-Schule (WAS) organi­siert wurde. Laufzet­tel und Fragen­ka­ta­log hatte jede Schüler­gruppe dabei, während sie die Rallye absol­vier­ten. Rund 30 Unter­neh­men aus Edewecht und Fried­richs­fehn nahmen an der Rallye teil und stell­ten sich den Schülern der 8. und 9. Klassen vor.

(Quelle: nwzonline.de, 06.09.2017)

Die Achtkläss­le­rin­nen Lea, Amely, Elena und Kimberly besuch­ten am Diens­tag neun Betriebe. „Einen Einblick in so viele Berufe zu bekom­men, ist schon spannend“, sagte die 14-jährige Kimberly. „Aber wir mussten schon sehr viel und sehr weit laufen“, fügte Elena hinzu. Unter­neh­men wie die EWE, Sui Jin Teich­pro­dukte, Kuro Tief- und Gala-Baufach­han­del oder das DMK-Werk standen auf der Liste der Achtkläss­le­rin­nen. In jedem Betrieb verbrach­ten die Schüle­rin­nen etwa 15 Minuten und ließen sich das Unter­neh­men und Ausbil­dungs­mög­lich­kei­ten erklären.

Eine der Gesprächs­part­ne­rin­nen in den Firmen war Marie von Aschwege, die als Kauffrau für Groß- und Außen­han­del bei Kuro ausge­bil­det wird. „Warum hast du dich für den Beruf entschie­den? Welche Eigen­schaf­ten sind für den Beruf wichtig? Was waren deine Alter­na­ti­ven?“ Die Schüle­rin­nen und Schüler, die an der Rallye teilnah­men, wollten vieles wissen.

Doch das sei nicht immer so, sagte Lars Blaze­jak von der Firma Kuro. „Es wird schwie­ri­ger, quali­fi­zierte Auszu­bil­dende zu finden. Leider fehlt es oftmals am Allge­mein­wis­sen.“ Ein weite­res Problem seien die falschen Vorstel­lun­gen von Berufen, so Lars Blaze­jak. Deshalb sei die jährlich statt­fin­dende Betriebs­ral­lye auch so wichtig, um Schülern Ausbil­dungs­be­rufe und regio­nale Unter­neh­men vorzustellen.

Lea, Amely, Elena und Kimberly wissen nun zum Beispiel, dass Mathe und Deutsch für einen kaufmän­ni­schen Beruf beson­ders wichtig sind und dass sie für eine kaufmän­ni­sche Ausbil­dung einen guten Realschul­ab­schluss benöti­gen. Über die Edewech­ter Betriebe haben sie viel gelernt.

Veröffentlicht in Berufsorientierung, Gütesiegel