Umweltschutz

Wildblumenwiese-c-gartenallerleiAlle reden von Umwelt­schutz. Oftmals hapert es jedoch am Handeln. Wir können damit am besten gleich in der Schule anfan­gen bzw. weiter­ma­chen mit dem, was in der Grund­schule schon gelernt wurde.

Schulweg

Schon vor Schul­be­ginn kann man durch Benut­zung des Fahrra­des oder seiner Füße zeigen, dass man umwelt­be­wusst ist. Oftmals werden Schüler unüber­legt mit dem Auto zur Schule gefahren.

Heizkosten

Während der Heizpe­ri­ode lüften wir in den Pausen kurz und kräftig. Wenn wir den Klassen­raum für eine ganze Stunde verlas­sen, schlie­ßen wir alle Fenster des Raumes.

Strom

Selbst­ver­ständ­lich machen wir das Licht aus, wenn wir den Klassen­raum verlas­sen. Es ist auch nicht beson­ders schwer, darauf zu achten, im Flur und im Treppen­haus im Erstbau das Licht aus zu machen, wenn man bemerkt, dass es unnötig brennt. (In einigen Gebäu­de­tei­len befin­den sich Zeitschal­ter. Dort kann man nicht selbst das Licht ausschalten.)

Solaranlage

Über der kleinen Pausen­halle befin­det sich eine kleine Solar­an­lage. Diese Anlage erzeugt aus dem Sonnen­licht etwa die Hälfte der Strom­menge, die eine Durch­schnitts­fa­mi­lie in Deutsch­land verbraucht. In der kleinen Pausen­halle findest du eine Anzeige, auf der du die Leistungs­da­ten dieser Anlage ablesen kannst.

Müll im Klassenraum

In allen Klassen­räu­men gibt es einen Müllei­mer für Restmüll und einen für Papier. Wenn im Papier­ei­mer wirklich nur Papier ist, kann der Inhalt kosten­los über den großen Papier­con­tai­ner entsorgt werden. Mischmüll dagegen muss von den Putzfrauen in den kosten­pflich­ti­gen Contai­ner umgefüllt werden.

Müll im Schulgelände

Morgens kommt ihr in eine ganz saubere Schule. Eigent­lich ist es ganz leicht, auch den Rest des Tages in dieser saube­ren Umwelt zu verbrin­gen. Achtet mal darauf, wer sich den Titel „Ferkel des Tages” verdient, indem er als erster Müll in die saubere Pausen­halle wirft.

Wasserverbrauch

Klar, dass wir nicht unnötig Wasser laufen lassen. Jeder tropfende Wasser­hahn, jede lecke WC-Spülung lassen sinnlos Wasser verrin­nen. Auch wenn es nur leise tröpfelt – mit der Zeit rinnen Wasser – und Geld – weg! Nimm defekte Einrich­tun­gen nicht einfach hin, sondern melde sie dem Hausmeister.

Verwendung umweltfreundlicher Produkte

Zur Erhal­tung einer intak­ten und lebens­wer­ten Umwelt gehört auch, dass wir darauf achten, solche Produkte zu benut­zen, die möglichst wenig umwelt­be­las­tend bzw. gesund­heits­schäd­lich sind. Die folgen­den Empfeh­lun­gen geben Beispiele dafür:

  • Möglichst Schul­hefte aus Recycling-Papier verwen­den. Die Herstel­lung von Recycling­pa­pier benötigt bis zu 95% weniger Wasser und 65% weniger Energie als die Produk­tion weißen Papiers.

  • Keine Mappen aus Kunst­stoff, sondern aus Pappe mit möglichst hohem Recycling­pa­pier-Anteil anschaf­fen. Pappschnell­hef­ter sind oft haltba­rer und liefern keinen Kunst­stoff­müll, der jahrzehn­te­lang nicht verrottet.

  • Auf das Einbin­den von Büchern mit Schutz­um­schlä­gen oder Folien aus Kunst­stoff verzich­ten. Einschlag­pa­pier ist viel besser geeignet.

  • Auf die Verwen­dung von Einweg­fül­lern und Einweg­stif­ten verzich­ten. Statt­des­sen sollten möglichst oft Füllhal­ter verwen­det werden, am besten Kolben­fül­ler oder Patro­nen­fül­ler mit wieder­be­füll­ba­ren Patronen.

  • Filzstifte, Textmar­ker und Faser­schrei­ber sollten möglichst nicht benutzt werden. Sie enthal­ten häufig leicht flüch­tige giftige Stoffe. Solche Schrei­ber mit Lösungs­mit­tel­zu­satz erkennt man meistens am stren­gen Geruch.

  • Auf Tinten­kil­ler und Korrek­tur­la­cke (“Tippex”) sollte aufgrund ihrer Giftig­keit verzich­tet werden.

  • Blei- und Buntstifte aus Natur­holz sind vorzu­zie­hen, da die lackier­ten Stifte z.T. giftige Schwer­me­tall­pig­mente enthalten.

  • Wenn Getränke von zu Hause mitge­bracht werden, sollte auf Einweg­fla­schen und erst recht auf Dosen verzich­tet werden. Dosen aus Alumi­nium sind beson­ders umwelt­schäd­lich, da zur Herstel­lung von Alumi­nium riesige Mengen an Energie einge­setzt werden müssen. (Für die Herstel­lung einer Tonne Alumi­nium wird so viel elektri­sche Energie benötigt, wie eine Familie in fünf Jahren verbraucht!)

  • Das Frühstücks­brot wird am umwelt­freund­lichs­ten in einer wieder verwend­ba­ren Box aus Kunst­stoff oder Metall trans­por­tiert. Sinnvoll ist auch die Verpa­ckung in Butter­brot­pa­pier. Abzuleh­nen sind Plastik­tü­ten und erst recht Alumi­ni­um­fo­lie (s.o.).