Patenschaften — Ausbildungsbrücke

Projekt an Oberschule – Unterstützer sollen auch bei Ausbildungssuche helfen

Wollen Schüler fördern (von links): OBS-Schulleiter Peter Röben, stellv. Schulleiterin Wiebke Claußen und Gerd Heyen, Diakonisches Werk.

Wollen Schüler fördern (von links): OBS-Schul­lei­ter Peter Röben, stellv. Schul­lei­te­rin Wiebke Claußen und Gerd Heyen, Diako­ni­sches Werk.

Schülern eine „Ausbil­dungs­brü­cke“ bauen möchten die Edewech­ter Oberschule und das Diako­ni­sche Werk Berlin-Branden­burg-schle­si­sche Oberlau­sitz. Beide betei­li­gen sich an der bundes­wei­ten Initia­tive „Arbeit durch Management/​Patenmodell“, um Schülern die Möglich­keit zu geben, einen nahtlo­sen Übergang von der Schul- in die Berufs­welt zu schaf­fen. (Link)

Wir sprechen hier nicht nur von einem Schul­ab­schluss, der erreicht werden soll, sondern auch von einem Anschluss nach dem Ende der Schul­zeit in einen Beruf oder einer weiter­füh­ren­den Schule“, erklärt Schul­lei­ter Peter Röben das Projekt „Ausbil­dungs­brü­cke“ im Rahmen der Initia­tive. Um die Schüler entspre­chend betreuen zu können, werden für sie Bildungs­pa­ten gesucht.

Einige Schüler müssen gewis­ser­ma­ßen an die Hand genom­men werden. Sie sollen nicht nur im schuli­schen Bereich gestärkt werden, sondern auch auf der Suche nach Praktika oder Ausbil­dungs­stel­len Unter­stüt­zung finden“, beschreibt Gerd Heyen die Arbeit der Paten. An der Edewech­ter Oberschule sind es nach Meinung von Wiebke Claußen, stell­ver­tre­tende Schul­lei­te­rin, zehn bis zwanzig Schüler, für die dieses Projekt in Frage käme. Für die Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen ist es wichtig, in eine gute Ausbil­dung zu kommen, die Grund­lage für weitere Bildungs­wege darstellt, so Claußen.

Mit dem Paten­mo­dell kann gleich­zei­tig jungen Flücht­lin­gen bei der Integra­tion gehol­fen werden. Sprach­kurse und Nachhilfe seien für diese Gruppe beson­ders wichtig.

Zwei bis drei Stunden in der Woche sollen die Bildungs­pa­ten zur Stelle sein. Eine Beschrän­kung nach oben gibt es aber nicht. Wer sich als Bildungs­pate einbrin­gen möchte, wird vorab über die anste­hen­den Aufga­ben infor­miert. Darüber hinaus treffen sich die Bildungs­pa­ten regel­mä­ßig. Inter­es­sierte können sich mit Gerd Heyen unter Telefon  01 75/​16 03 105 oder per E-Mail an Gerd.Heyen@patenmodell.de in Verbin­dung setzen.

(Quelle: Bild und Text: nwzonline.de, 04.10.2016)